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Fernsehtipp:

 

Schweizer Fernsehen DRS 1, 22.20 h

 

12.08.2010 Aeschbachers Sommerjob
in der Mongolei mit Häuptling Galsan Tschinag, Teil 1

19.08.2010 Aeschbachers Sommerjob
in der Mongolei mit Schamane Galsan Tschinag, Teil 2

 

Für diejenigen, welche die Sendung verpasst haben, findet man hier das Video zum runterladen oder als Podcast


 

 

 


 

 

Kurt Aeschbacher war bei Galsan Tschinag in der Mongolei - sein Sommerjob (Ausstrahlung im August 2010)

 

Lesen Sie hier einen kleinen Bericht darüber in der Schweizer Presse.

 

 

pdf zum runterladen

 


 

 

Mongolischer Film im Kino (ab 22. April 2010) - The two horses of Genghis Khan / Das Lied von den zwei Pferden

Die Regisseurein Byambasuren Davaa ("Das weinende Kamel") hat einen neuen Film gemacht. Kinostart in der Deutschschweiz wird am 22. April sein. Er wird in den folgenden Kino laufen: in Zürich (Kino Capitol), in Bern (Kino Jura), in Basel (Kult.Kinos), St. Gallen (Kino Rex), Baden (Stek Kinos) und in Luzern (höchstwahrscheinlich Kino Limelight). Die genauen Spielzeiten findet man im aktuellen Kinoprogramm oder auf www.cineman.ch

 


 

2. April 2010

 

Der Winter in der Mongolei war lang und hart mit Temperaturen bis Minus 40 Grad. Schätzungsweise sind bis zu 7 Mio. Tiere verendet, weil sie kein Futter mehr gefunden haben. Nicht nur die Schafe und Ziegen, sondern auch das Grossvieh ist betroffen.  Eine Nomadenfamilie z.B. hat 8 ihrer 10 Yaks verloren, alle davon waren trächtig. Die Jungen kommen jetzt zur Welt und haben sehr schlechte Bedingungen, auch von ihnen werden es viele nicht schaffen.

 

Die Nomadenfamilien kämpfen täglich damit sie nicht noch mehr Tiere verlieren und werden dabei selber immer schwächer. UNICEF spricht von einer schweren humanitären Krise in der Mongolei. Auch die UNO hat ein Hilfsprogramm gestartet. Es ist in den nächsten Tagen nochmals eine Kältewelle in der Mongolei angesagt.

Das Volk in der Mongolei hungert und friert und ist verzweifelt. Vor 1 ½ Jahren hat die jetzige Regierung (Koalition der demokratischen und postkommunistischen Partei) jedem Bürger, der die Partei wählt 1 Mio. Tugrik (ca. 800 CHF) versprochen. Das Geld haben die Menschen heute noch nicht erhalten.

 

 

Für den 5. April 2010 ist zum ersten Mal in der Mongolei eine Volksdemonstration angekündigt, die die Regierung entmachten will. Es sollen Studenten und Vertreter buddhistischer Organisationen vertreten sein, deshalb hoffen wir auf eine friedliche Demonstration.

 

 

 


 

 

 

 

 

Eiseskälte und Tiersterben in der Mongolei
UNO startet Hilfsprogramm nach extremen Bedingungen

 

Hier finden Sie einen interessanten Artikel aus der Davoser Zeitung, verfasst von Frau Corinne Gut Klucker, Redakteurin.

Das Leben zum Spiel machen


Nach dem TV-Auftritt von Galsan Tschinag in der Sendung "Aeschbacher" gingen sehr viele Baumspenden auf dem Vereinskonto ein.

 

Open Hearts for Mongolia dank jedem Spender herzlich! Wir können damit vielen Baumkindern in der Mongolei das Leben schenken.

Für diejenigen, welche die Sendung verpasst haben, hier der Link zum Podcast


 

 

 

Neuigkeiten aus der Mongolei von Galtai Tschinag (Sohn von G. Tschinag):

 

Das Gesetz über den Investitionsvertrag im Oyutolgoi wird im Parlament diskutiert. Dies entschied gestern der ständige Wirtschaftsausschuss der Regierung. In die neue Version des Gesetzentwurfes sind die drei Anträge der Arbeitsgruppe der Demokratischen Partei alle mitberücksichtigt. Dies waren erstens, der Regierung das Recht zu geben, den 34% Anteil nicht unbedingt durch den Kredit von Auwenhou mainz zu finanzieren, sondern erstmal andere Finanzierungsquellen zu suchen. Zweitens darf der Mongolische Staat selbständig den Vertrag mit Auwenhou Mainz kündigen, wenn das Unternehmen nicht innerhalb von 2 Jahren mit den Investitionen beginnt. Drittens sollen international anerkannte Auditeure die bereits erfolgten 1 Milliarden USDollar Investition und die geplanten 5 Milliarden USDollar Investitionsplan kontrollieren. In dieser Verbindung diskutiert das Parlament über Änderungen und Zusätze im Allgemeinen Steuergesetz, Bergbaugesetz und im Straßenbaugesetz.

 

Im Süden der Mongolei sind jährlich 5 Milliarden Dollar Umsatz möglich.

Die Weltbank präsentierte gestern die Ergebnisse der Untersuchung, wonach durch Bergbau im Süden der Mongolei jährlich 5,2 Milliarden Dollar wirtschaften können. Es sei möglich, dass im Süden jährlich 45 Millionen Tonnen Kohle abgebaut und exportiert werden. Der Nachbarstaat China alleine importiert jährlich 20 Millionen verkokste Kohle, also sei die Suche nach einem Markt nicht nötig. Für den Export von Rohkohle wäre es nötig eine Eisenbahnlinie zwischen Russland und China zu bauen. Auch für das gesamte Kupfer, welches im Oyutolgoi abgebaut wird, kann China der Abnehmermarkt sein. Durch die Förderung vom Bergbau im Süden werden dort auch Städte entstehen, mit einer Bevölkerungsanzahl von insgesamt 80 tausend Menschen.

Die Rechte der Journalisten im Parlamentsgebäude werden beschränkt.

Das Sicherheitsamt im Parlamentsgebäude will die Bewegungsfreiheit der Journalisten im Gebäude zukünftig einschränken. Die Journalisten sollen zukünftig vom Presseraum, der sich im 1. stock des Hauptgebäudes befindet, bis zu den Räumen der Sitzungen von einem Sicherheitspersonal begleitet werden und können keine direkte Terminvereinbarungen mehr mit Abgeordneten treffen – nur noch über das Parlamentspresseamt. Das Presseamt widerspricht den Einschränkungen der Journalistenfreiheit im Parlamentsgebäude. Die Ausweise der Journalisten, die über die Sitzung des Parlaments und der ständigen Ausschusse berichten, werden deshalb bis zur Entscheidung nicht verlängert.

Kulturelles während des Naadam Festes. Das Naadamfest zur Entstehung des Grossmongolischen Staates und zum 88. Jahrestag der Volksrevolution wurde mit den Kulturveranstaltungen auf dem Sucke-bator Platz fortgesetzt. Am Abend des 11. Juli fangen die Veranstaltung um 19 Uhr. Unter anderem wurden Konzerte für Kinder und ältere Menschen aufgeführt. Außerdem wurde auch Tanzmusik gespielt. Um 23 Uhr endete die Veranstaltung mit einem Festfeuerwerk. Regie der Veranstaltung hat der Direktor des Mongolischen Konzertzentrums und der Nationale Künstler der Mongolei D. Ukhnaa geführt.

Nach den Mitteilungen vom Vorsitzenden des Zentralen Polizeiamtes D. Sandag-Ochir werden über 3200 Polizisten während des Naadamfestes für Ordnung sorgen. Ca zwei Drittel der Beamten werden im Hui Doloon Khudag im Dienste sein, wo das Pferderennen stattfindet. Ca 700 in- und ausländische Journalisten bekamen Erlaubnis über das Naadamfest zu berichten. Darunter 12 Fernsehsender.

Insgesamt ringen 512 Ringer zu diesem Fest und einer gewinnt am 12.Juli am Ende des Festes. Es finden auch 6-mal große Pferderennen von 2,3,4,5 und ab 7 jährigen und von Hengst. Große Bogenschießwettbewerbe finden parallel neben dem großen Stadion statt.

Kharanga wird 20 jahre alt. Die mongolische Rockgruppe Kharanga feiert im Herbst 20jährige Bandgeschichte. Zum Jahrestag wollen die Musiker ihre Fans mit drei neuen Alben beschenken. Der Sänger der Gruppe Lhagvasuren gibt ein Soloalbum, namens „Kharangiin Lhagva und Bricks heraus. Lhagva kam im Juni durch Amnestie des ehemaligen Präsidenten der Mongolei, Namnbariin Enkhbayar, aus dem

Gefängnis. Außerdem bereitet er auch ein Singlealbum mit den Songs vor, die er während seine Reise nach Tibet vor ein paar Jahren geschrieben hatte. Der Guitarist der Band Ya. Odsuren will ebenso ein Soloalbum herausgeben.

 


 

 

 

Mit ihren Forschungsarbeiten ist Ina Rösing auf zwei Kontinenten aktiv: Die Schwerpunkte ihrer bereits über 25 Jahre laufenden Feldforschungen liegen in den Hochanden Boliviens, am Titicacasee und in Peru sowie seit 1993 in der Changthan-Region von Ladakh an der Grenz zu China. Im Mittelpunkt ihrer Forschungsarbeiten stehen Medizinmänner, Schamanen und Ritualisten.

 

Frau Rösing verbindet eine langjähre Freundschaft mit Galsan Tschinag.

Open Hearts for Mongolia gratuliert herzlich!

Eben ist ihr neuestes Buch erschienen:

"Sie blicken dich an, sie schauen weg" - Indianische Porträts der andinen Kallawaya-Region.

Es ist ein ganz wundervolles Buch mit eindrücklichen Bildern und Gedichten.


Interview im Radio DRS 2 mit Galsan Tschinag

Das Radio DRS 2 überträgt eine Aufzeichnung vom Mai 2009 mit Galsan Tschinag zum Thema:

Heiler aus der Steppe – Begegnung mit dem Schamanendichter Galsan Tschinag

Daten: Sonntag, 09. August 2009, Zeit: 08.30 – 09.00 h
Donnerstag, 13.08.2009, Zeit: 15.00 h


 

Galsan Tschinag erhielt den Europäischen Trebbiapreis für sein Lebenswerk

Am 13. Maerz 200hat im Gemeidehaus Prag bereits der 9. Jahrgang des Benefiz-Galaabends Trebbia stattgefunden. Der Galaabend fand unter der Schirmherrschaft von Herrn Jan Figel, Mitglied der Europaeischen Komission ( Eurokommissar fuer Kultur) statt. Das INK Trebbia hat entschieden, den Europaeischen Preis fuer schoepferisches Wirken fuer das Jahr 2008 Herrn Galsan Tschinag fuer sein Lebenswerk zu ueberreichen. Trebbia ist eine europaeisch intendierte Ehrung, deren Verleihung in der Kirche St. Rochus in Prag angeregt wurde. Hoehepunkt.

Open Hearts for Mongolia gratuliert Galsan Tschinag ganz herzlich!

 




 

 

 

 

 

 

 


 

 

 


Ein Junge sammelt verendete Schafe ein (Foto UBS TV/Orgil B)

Ulan Bator (pte/26.02.2010/15:12) - Extreme Kälte hat in der Mongolei so viele Nutztiere getötet, dass das United Nations Development Programme (UNDP) http://www.undp.org mit einem Hilfsprogramm für die Bewohner begonnen hat. Treiber erhalten Bargeld, wenn sie die toten Tiere ordentlich begraben. Bis jetzt sind rund 2,7 Mio. Tiere verendet, bis Juni rechnen Experten mit weiteren drei bis vier Mio. toten Tieren.

Derzeit liegt das zentralasiatische Land zu 60 Prozent unter einer 20 bis 40 Zentimeter dicken Schneedecke. Auch die Viehweiden sind davon betroffen. Zudem herrschen Temperaturen um minus 50 Grad Celsius. Experten befürchten, dass die Kadaver der Tiere - Ziegen, Schafe, Pferde, Kamele, Kühe und Yaks - nach der Schneeschmelze zu einem Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung werden können. Die ungewöhnliche Wettersituation namens Dzud tritt auf, wenn auf sehr trockene Sommer extrem kalte Winter folgen.

60.000 Hirten müssen handeln

Das UNDP-Ziel ist es, rund 60.000 Hirten zu erreichen, die für das Beseitigen der Kadaver Geld erhalten. Ganz besonders sollen jene angesprochen werden, die weniger als 200 Tiere besessen haben. Rund ein Drittel der Bevölkerung des Landes lebt unter der Armutsgrenze. Nun könnte die Zahl der Armen durch den Verlust der Nutztiere noch weiter steigen, befürchten Experten

Der wirtschaftliche Schaden für das Land wird auf etwa 46 Mio. Euro geschätzt. Die mongolische Regierung hat um Hilfsgelder in der Höhe von vier Mio. Dollar zur Beseitigung der Kadaver gefragt. Verschiedene UN-Organisationen wie die FAO, UNICEF, ILO und WHO wurden um Hilfe gebeten. (Ende)

 


 

 

Last Updated (Monday, 16 August 2010 12:46)