Generalversammlung


Einladung zur Generalversammlung von Open Hearts for Mongolia
am Samtag, 12. Mai 2012 um 16.00 Uhr im Restaurant Bahnhof in Malters

Unsere Präsidentin, Barbara Simeon und der Vorstand freuen sich auf unsere Mitglieder, auf Freunde und Interessenten.

Anmeldung: opentheartsformongolia@bluewin.ch

Mongol tweets

chelseafc
chelseafc CHELSEA ARE THE CHAMPIONS OF EUROPE!

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Tsegmee
Tsegmee Goaaaaaaaaalllllll!!!

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Tsegmee
Tsegmee Yaaaayayayayayayayayaya this is the moment

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Tsegmee
Tsegmee Sayiin 11iin torguuliin tsohiltiig bi ch gsn harj chadahgui zugeer sonsoj bailaa, tegsen gaihamshig!

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Start Übersicht unserer Projekte Unterstützung der Tuwa Studenten
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Unsere Projekte ab 2009


Durch die persönliche Freundschaft mit der Familie Galsan Tschinag und regelmässige Besuche in der Mongolei, ist es uns möglich IhreSpende vollumfänglich den Projekten zukommen zu lassen.

Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich!

Die Projekte werden persönlich vor Ort von den Vorstands- und/oder Ehrenmitgliedern besucht, in Augenschein genommen und begutachtet.

 



 

Projekt 1

 

1 Million Bäume für die Mongolei

Hier ist eine Stellungsnahme von Galsan Tschinag zu seinem Bewaldungs-Projekt.

Was Galsan Tschinag und seine Stiftung vorhaben
Galsan Tschinag, totgeschwiegen bis bekämpft als politisch unzuverlässig wegen seiner stets unbequemen Fragestellung, gehört und geehrt aber auf internationaler Bühne als leidenschaftlicher Wortführer der Toleranz gegenüber allem Seienden, so der Erhaltung des Nomadentums samt dessen verwurzelter Umwelt, ursprünglicher Kultur und bewährter Lebensweise, hat wieder einmal für die Regung der Gemüter gesorgt: Er will seinem Heimatland eine Million Bäume stiften. Im Folgenden erläutert er seine Ziele:

Warum will ich das tun?
Die Mongolei, eines der weitgehend im Urzustand verharrenden, größten und schönsten Territorien auf dem Erdball, ist in letzter Zeit vorwiegend durch die uneinsichtige menschliche Handlung stark bedroht: Sie ist dabei, ihre Gewässer, Wälder und Weiden zu verlieren und sich in eine Wüste zu verwandeln. Von den 5565 Flüssen und Bächen sind 700, von den 9600 Quellen sind 1500, von den 4200 Seen sind 760 und von den 374 Heilquellen sind 10 bereits gänzlich verschwunden und auch die restlichen Gewässer sind dabei, ihr einstiges Wasser zu verlieren. Haben vor dreißig Jahren noch gut 12 % des Territoriums von insgesamt 1 565 000 Quadratkilometern aus Urwäldern bestanden, hat sich die bewaldete Fläche mittlerweile auf kümmerliche 5 % herabgemindert. Für die zunehmende Austrocknung des Landes ist vor allem das vor zwanzig Jahren ausgebrochene und immer noch andauernde Goldfieber schuld, für das Abnehmen des Waldbestandes die vielen Brände und das unkontrollierte Abholzen. Beides zusammen bewirkt, dass das extreme kontinentale Klima der Berg- und Wüstensteppe immer trockener ausfällt, in dessen Folge die ohnehin spärlichen Niederschläge sich weiter verringern, die Dürre in immer dichteren Phasen eintritt und die Verwüstung mit einer nie gekannten Schnelligkeit vordringt. Angesichts dieser hereinbrechenden Katastrophe muss ich es wagen, mit konkreter Tat dagegen zu handeln.

Wie will ich das bewerkstelligen?
Ich will es zunächst im kleinen familiären Umfeld und Freundeskreis und mit den vorhandenen bescheidenen Mitteln der Galsan Tschinag Stiftung starten, darauf aber die eigenen Aktivitäten unaufhörlich fortsetzen, Wellenkreisen gleich, von der nicht nur die patriotisch gesinnten Mitbürger im eigenen Land, so auch alle mitfühlenden, global denkenden und handelnden Bewohner des Planeten erfasst werden könnten und müssten.

Wann und wo soll damit begonnen werden?
Ab Mitte April 2009 an drei, vier Stellen in der Mittelmongolei, in und um die Hauptstadt Ulaanbaatar herum, und an zwei, drei Stellen im Hohen Altai in der Westmongolei. Die diesjährige Aktion hat den Charakter eines Experiments und einer Erkundung. Daher die verschiedenen Stellen, die voneinander bis zu 2000 km auseinanderliegen. Im April/Mai werden 2000-3000 von mongolischen Baumschulen gekaufte Stecklinge, Setzlinge und Jungbäume im Alter von 2 bis 5 Jahren gesetzt und umgepflanzt. Im Oktober/November wird sich die Arbeit im Grunde noch einmal wiederholen, nun unter anderen klimatischen Bedingungen. Wie viele Bäume es genau sein werden, wird von den Ergebnissen der ersten Phase der Aktion abhängen. Falls die Ergebnisse der Arbeit vom ersten Jahr befriedigend ausfallen, wird die Anzahl der auszusetzenden Jungbäume schon im nächsten Sommer rapide gesteigert – wohl auf 10 000 – 20 000.

Welche Baumarten?In diesem Sommer werden vor allem Kiefern, Pappeln, Flussweiden und Ahorne mit Sanddorn-, Johannesbeer- und einigen anderen Zier- und Schutzsträuchern gepflanzt. Künftig werden Lärchen, Tannen und Birken hinzukommen. Schaffung von Mischwäldern ist unser Aufforstungsziel.

Über welche Arbeitskräfte und Mittel verfügen wir?
Wir haben vor etwa einem Jahr angefangen, uns das Wissen über die Pflanzenwelt durch Lesen, Beobachten und Befragen vieler Fachleute und Naturfreunde mit langjähriger Erfahrung, selber beizubringen. Und wir haben den bekannten Forstprofessor Tsch. Bazarsad als offiziellen Berater gewonnen. Die Galsan Tschinag Stiftung, zuständig bislang für humanitäre Unterstützung sozial Schwachgestellter wie Kranke, Alte, Alleinstehende und Kinder, sowie Jugendliche bei ihrer Ausbildung, ist die Hauptträgerin der finanziellen Belastungen bei dem Bewaldungsprojekt. Dazu kommen persönliche Spenden von lieben Menschen aus dem In- und Ausland, deren große Wichtigkeit sich selbst mit schönsten Worten kaum genug würdigen lässt. Dankbar wie wir für jede bisher eingelaufene Spende sind, sehen wir uns auf weitere Unterstützung von Seiten der Weltöffentlichkeit angewiesen, da die Mittel der Galsan Tschinag Stiftung allein nicht ausreichen, unser ganzes Vorhaben zu finanzieren.

Woran mangelt es noch?
Wir benötigen Fachleute wie Forstwirte und andere Sachkundige, die uns helfend zur Seite stehen zu können. Außerdem fehlt es an Pflanzgeräten wie Hohlspaten, Rhodener Haue und anderen Werkzeugen für normales Erdreich und für Gebirgsgegenden.

Galsan Tschinag

Ulan Bataar im März 2009

 


 

 

Projekt 2


Sanddornplantage in Tsengel

Die GT Stiftung plant bei Tsengel am Nordufer des weißen Mutterflusses Ak-Hem eine Sanddornplantage. Die Pflanzen wachsen dort wild, aber wenig geschützt.

In dieser Anlage soll Sanddornsaft für den Verkauf hergestellt werden. Der Bedarf an Vitamin C steigt ständig, weil Nomaden kein Gemüse und Obst haben.

Es werden so Arbeitsplätze geschaffen. Der Saft wird verkauft. Die Einnahmen kommen wiederum den Nomaden zu Gute.


 

Projekt 3

Tuwa Schule

Die Tuwa- Schule in Tsengel ist eine Internatsschule für die Nomadenkinder der Tuwa und bietet 260 Schülerinnen und Schülern Platz. Sie umfasst die Klassenstufen 1-4. Hier lernen die Kinder die Tuwa Sprache, bevor sie ab Klasse 5 in die kasachische Schule überwechseln, wo die Amtsprache mongolisch ist.

Leider gibt es immer wieder Stromausfall. Die GTS hat nun einen Generator angeschafft, der die Abhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz aufhebt. Besonders betroffen waren die Kinder in den kalten Jahreszeiten, da bedingt durch den Stromausfall auch nicht geheizt werden konnte.

Wir versuchen auf allen Wegen die Ausbildung der Kinder in der Tuwa Schule zu unterstützen und dafür benötigte Voraussetzungen zu schaffen.

Schultaschen für die Tuwa-Schule in Tsengel

Die Schultaschen werden von Einheimischen selber genäht. So bleibt das Geld bei den Tuwa.
Die Herstellung einer Tasche kostet EUR 10.00

Aktueller Stand: Durch Spenden konnten alle 260 Schultaschen hergestellt werden.

Open Hearts for Mongolia hat 20 Schultaschen finanziert.

Herzlichen Dank an die Spender!


 

Projekt 4

Unterstützung der Tuwa Studenten

Die GT Stiftung unterstützt in Ulanbaatar ca. 170 Studenten der Tuwa aus der Westmongolei und aus der autonomen Republik Tuwa.

Durch diese Zuwendungen wie Kleidung, Materialien, Unterkunftssuche und finanzielle Unterstützung hilft die GT Stiftung Ausbildungshürden zu überbrücken.

Die Förderung der Arbeitsplätze im Altai wie Ärzte, Lehrer, Tischler, Heilpraktiker, Weber und Schuhmacher usw. ist der nächste Schritt.


Projekt 5

 

Tuwa- Museum in Ölgij

Ein Tuwa-Museum mit Ausstellungstücken aus dem Leben der Tuwa und ihres berühmtem Sohnes, Galsan Tschinag, Häuptling, Schamane, Schriftsteller und Dichter ist in Ölgij, der Bezirkshauptstadt, geplant.

Es wird der Erwerb einer 3-Zimmer-Wohnung angestrebt, in der die Stiftung ihre Vertretung in der Westmongolei haben wird. In dem kleinen Museum soll ausserdem ein Museumsshop für Kunsthandwerk und heimische Textilien sowie ein Begegnungszentrum entstehen.


 

Projekt 6

Begegnungsstätte in Tsengel

Ein kleiner sanierungsbedürftiger buddhistischer Tempel in Tsengel ist in Tuwa Besitz.

Die GT Stiftung möchte dieses Areal zu einem kleinen Zentrum ausbauen, wo Filzarbeiten, Schnitzerein und anderes Kunsthandwerk zum Verkauf angeboten werden.

Es ist auch eine Bewirtungsstätte im Park für Besucher und Touristen der Altai Region geplant.


 

Projekt 7

Deutsches Radio Ulaanbatar

Galtaikhuu Galsan, jüngster Sohn von Galsan Tschinag, hat als Leiter der GTS das Deutsche Radio Ulaanbatar gegründet.

Dieses Projekt entstand um den kulturellen Austausch der deutschsprachigen Menschen und den Mongolen zu pflegen. Das ist auch ein Ziel der GT Stiftung.