Generalversammlung


Einladung zur Generalversammlung von Open Hearts for Mongolia
am Samtag, 12. Mai 2012 um 16.00 Uhr im Restaurant Bahnhof in Malters

Unsere Präsidentin, Barbara Simeon und der Vorstand freuen sich auf unsere Mitglieder, auf Freunde und Interessenten.

Anmeldung: opentheartsformongolia@bluewin.ch

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chelseafc
chelseafc CHELSEA ARE THE CHAMPIONS OF EUROPE!

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Tsegmee
Tsegmee Goaaaaaaaaalllllll!!!

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Tsegmee
Tsegmee Yaaaayayayayayayayayaya this is the moment

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Tsegmee
Tsegmee Sayiin 11iin torguuliin tsohiltiig bi ch gsn harj chadahgui zugeer sonsoj bailaa, tegsen gaihamshig!

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Start Über uns Vorstand

Vorstand

Der Vorstand und die Ehrenmitglieder stellen sich vor:

Präsidentin:
Barbara Simeon


Wurde 1961 in Pfullendorf (Deutschland) geboren und lebt und arbeitet seit über 20 Jahren in der Schweiz.

"Die erste Begegnung mit Galsan Tschinag im Frühjahr 2007 bei einem Seminar war sehr bedeutend für mich. Im selben Sommer reiste ich zu ihm in die Mongolei und durfte das `Herz und die Niere`(so sagen die Tuwa) des Nomadentums hautnah kennen lernen. Ganz ursprünglich lebte ich mit einer Nomadenfamilie in der Jurte und nahm am täglichen Leben teil. Diese treuen und warmherzigen Menschen hatten mich über und über beschenkt, einfach mit ihrem Dasein, ihrer Liebenswürdigkeit, ihrem grossen Wissen und der Erfahrung und natürlich ihrer Naturverbundenheit. Sie teilten das Wenige was sie hatten mit mir.

Die Nomaden, besonders die Tuwa-Nomaden, sind arm und haben ein sehr schweres und arbeitsreiches Leben, nicht nur bedingt durch das System, sondern auch durch das rauhe, extreme Kontinentalklima, aber sie strahlen eine unbeschreibliche Herzlichkeit aus. Ihr Gang, ihre Haltung und ihr tägliches Sein ist geprägt von Fröhlichkeit. Sie sind tief verwurzelt mit der Erde und all Ihren Geschöpfen.

Dies veranlasste mich einen gemeinnützigen Schweizer Verein zu gründen, "Open Hearts for Mongolia". Eine grosse „Herzjurten-Familie" in der alle herzlich Willkommen sind, um den Nomaden in der Mongolei zu helfen und das alte Wissen zu bewahren und in diese neue Zeit zu tragen. Um im gemeinsamen Schaffen und Helfen - im Miteinander - zu unterstützen und damit selber gestützt und getragen zu werden. Mein Wunsch ist, sich gemeinsam für den Erhalt der Natur und ihren Lebewesen - ob Mensch oder Tier - einzusetzen und die Nachhaltigkeit zu fördern. Sehr schnell habe ich mit der Hilfe ein paar lieber Freunde und Ratgeber meine Idee, meine Vision in die Wirklichkeit umgesetzt.

Von Herzen danke ich Allen, die mich dabei unterstützten."

 



 

Kassierer
Albert Kuster

1962 in Männedorf am Zürichsee geboren. Eidg. Dipl. Finanzplanungsexperte, dipl. Betriebsökonom, Teamleiter und in einer kleinen feinen Zürcher Privatbank als Anlageberater tätig. Finanzen und die Natur sind meine Welt!

Ich durfte Galsan Tschinag vor einigen Jahren persönlich kennen lernen. Eine sehr interessante und vielseitige Persönlichkeit. Er ist ein Wanderer zwischen den Welten, sei es als Schamane, als Stammesoberhaupt oder als Schriftsteller. Ein Person die begeistert.

Das Thema «Nachhaltigkeit» nimmt einen hohen Stellenwert in meinem Leben ein. Mit meiner aktiven Arbeit Im Vorstand als «Säckelmeister», leiste ich meinen Beitrag für die Wiederbewaldung und die Unterstützung der traditionelle Lebensweise in der Mongolei.


 



Katrin Wächter

Vorstandsmitglied


Wurde 1951 in Basel geboren.

Schon als Kind las ich gerne Bücher über die Mongolei, später dann mit grossem Interesse die Bücher von Galsan Tschinag. Bei meiner ersten Reise in die Mongolei vor drei Jahren war ich fasziniert von der Landschaft, der Kultur und den Leuten.

Ich möchte die Projekte, vor allem auch das Baumprojekt, aktiv unterstützen und fördern.


Ehrenvorsitzender des Vorstandes
Galsan Tschinag

Galsan Tschinag wurde 1943 in der Mongolei als jüngster Sohn tuwinischer Nomaden geboren. Die Kindheit verlebte er im Hochaltai und begann mit 5 Jahren die Ausbildung zum Schamanen. Von 1962 bis 1968 studierte er in Leipzig Germanistik. 1968 kehrt er in die Mongolei zurück und lehrt an der Universität in Ulaanbaatar Deutsch, bis er 1976 wegen »politischer Unzuverlässigkeit« mit einem Berufsverbot belegt wird. In den folgenden Jahren lebt er als Übersetzer und Journalist. 1981 erscheint in Ost-Berlin sein Erstlingswerk Eine tuwinische Geschichte und andere Erzählungen in deutscher Sprache. Es entstehen in dichter Folge Erzählungen, Romane und Lyrikbände, vor allem in deutscher Sprache.
Von ihm sind 27 Bücher in deutscher Sprache erschienen u. a.: „Der blaue Himmel", „Die graue Erde", „Der weiße Berg", „Der Wolf und die Hündin", „Liebesgedichte"
Seine Werke werden in über ein Dutzend Sprachen übersetzt.

.Er erhielt mehrere dt. Literaturpreise, u.a. den Adalbert-von-Chamisso-Preis, den Heimito-von-Doderer-Preis und 2008 den Literaturpreis vom Kulturkreis der dt. Industrie. 2002 wird ihm das Bundesverdienstkreuz verliehenfür seien kulturelle Zusammenarbeit.
Galsan Tschinag lebt in Ulan Bator und bei den Tuwa-Nomaden des Hochaltai.

Galsan Tschinag ist Herz und Rückgrat seines Volkes und Wanderer zwischen Ost und West, der Nomaden- und der Fortschrittswelt, ist Dichter, Häuptling, Schamane. Er ist aber auch Botschafter einer anderen Kultur, Heil - und Denkweise. Die Tuwa-Nomaden pflegen achtsamen Umgang mit der Erde und all ihren Geschöpfen.


Ehrenmitglied
Maria Kaluza

Ist 1954 im Voralpenland geboren - geboren in einer Zeit und Landschaft, die noch offen war für Sagen, Märchen und Geschichten. Worte hatten für sie von Kindheit an eine eigene Magie, einen eigenen Zauber.

Eine Kindheitserfahrung von Maria Kaluza ist auch, dass Frauen ganz selbstverständlich heilen, für die Familie, die Nachbarschaft, die Verwandten, sei es durch Kräuter und selbstgemachte Salben und Tinkturen oder durch Besprechen und Handauflegen. So ist Ihre Beschäftigung mit den Naturheilweisen der Völker, mit schamanischem Heilen ! auch ein Weg zurück zu Ihren Wurzeln.
„Ich lebe meine Träume und träume mein Leben - gemittelt zwischen Himmel und Erde. Ich bin eingebunden in die Wärme meiner Familie, in ein großes Netzwerk von Freunden, Wegbegleitern, Lehrern; Menschen, die meine Träume und Visionen mit tragen, mit mir bauen am gemeinsamen Werk Welt"
Sie absolviert zunächst eine Buchhändlerlehre in Berlin und arbeitet bis 1980 im Buchhandel, bevor sie sich der Kunst zuwendet. Sie führt von 1980-83 eine Galerie in Coburg und seit 1989 eine eigene Galerie für Schmuck-und Objektdesign in Osterwald. Sie gestaltet Unikatschmuck und Amulette. Ihre Schmuckarbeiten wurden in über 180 Ausstellungen in Europa, USA und Japan gezeigt. Ab Mitte der Achtzigerjahre Weiterbildungen in den Bereichen Gruppen- und Verhaltenstherapie mit dem Schwerpunkt auf Entspannungsverfahren und musikinduzierter Trance. Ab 2000 wird sie in die schamanische Heil- und Ritualarbeit eingeführt, durch Saryglar Bobak-Ool, (Tuwa) Ailo Gaup,(Norwegen) wird sie in spirituellem Heilen gelehrt durch Tuti Hinekahukura Aranui, Neuseeland, Melitta Buzzar (USA). Seit 2003 pflegt sie eine enge Zusammenarbeit mit Galsan Tschinag, 2005 übernimmt sie seine Generalvertretung in Europa.
Neben der Organisation von Großveranstaltungen zum Dialog der Kulturen und zu interreligiösen Diskursen leitet Maria Kaluza seit 2006 eine Forschungsgruppe schamanisch arbeitender Frauen in Deutschland.
2009 gemeinsames Buch mit Galsan Tschinag: „Der singende Fels" Schamanismus, Heilkunde, Wissenschaft
„Kulturelle Entwicklung und Anerkennung kultureller Vielfalt sind von grundlegender Bedeutung für das Zusammenleben der Menschen, für die Bewältigung von Krisen. Frieden und Sicherheit können langfristig nicht allein durch zwischenstaatliche Vereinbarungen gesichert werden, sondern müssen auf der intellektuellen und moralischen Solidarität der Menschen beruhen."


Ehrenmitglied
Prof. Dr. Dr. h. c. Ina Rösing, Lebens-Notizen

Experimentalpsychologin (Studium Berlin, Duke University, Harvard University, Promotion Bochum).
Wissenschaftssoziologin (Habilitation Konstanz).
Kulturanthropologin, seit 25 Jahren Feldforschung in der Quechua-sprachigen Kallawaya-Region in den Anden und seit 1993 im tibetischen Kulturraum des Himalaja bei den Changpa-Nomaden.
Psychotherapeutin (Integrative Therapie, C. G. Jung).
Direktorin des Instituts für Kulturanthropologie am Universitätsklinikum Ulm.
Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.
Mehrere Forschungspreise, darunter Landesforschungspreis Baden-Württemberg, Merckle-Forschungspreis, Forschungspreis der
Stadt Ulm.
Ehrendoktorwürde der Universität Luzern.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind:
- Konzepte von Gesundheit, Krankheit und Heilung im Kulturvergleich.
- Transkulturell gültige Faktoren der Heilwirksamkeit.
- Grundbegriffe und Grundwerte im Kulturvergleich.
Sie hat über 50 wissenschaftliche Monographien veröffentlicht.
Titel einiger ihrer jüngsten Bücher sind:
- Ist die Burnout-Forschung ausgebrannt? Analyse und Kritik der internationalen Burnout-Forschung. Asanger 2. Auflage 2008
- Intelligenz und Dummheit: Wissenschaftliche Konzepte, Alltagskonzepte, Fremdkulturelle Konzepte. Asanger 2004
- Weisheit. Meterware, Maßschneiderung, Missbrauch. Asanger 2006
- Der Verwundete Heiler. Kritische Analyse einer Metapher. Asanger 2007
- Trance, Besessenheit und Amnesie. Bei den Schamanen der Changpa-Nomaden. Weishaupt 2003
- Religion, Ritual und Andenalltag. Die zehn Geschlechter von Amarete, Bolivien. Reimer 2. Auflage 2008
- Der Anden-Alltag. Im Schatten der UNESCO-Weltkulturerbe-Ernennung der Kallawaya-Kultur. Weishaupt 2008